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Zweck Und Funktionen

Als Verwaltungsorgan

Gegenstand und Zweck der Asociación Vinos de Granada sind die Vertretung, Verteidigung, Garantie, Schulung, Forschung, Marktentwicklung und -innovation und Verkaufsförderung, sowohl der geschützten Weine, als auch des Schutzniveaus.

Zudem hat es zumindest die nachfolgend aufgeführten Funktionen auszuüben:

a) Es ist dafür zuständig die Verordnung der v.c.p.r.d. [Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete? vorzuschlagen, welche die im Gesetz 10/2007 festgelegten Produktspezifikationen und ihre eventuellen Abänderungen enthalten müssen.

b) Es hat die Produktion und die Qualität auszurichten, die Verbraucher über die Qualitätsweine b.A. zu informieren und den Verkauf dieser Produkte unter ihnen zu fördern, vor allem in Bezug auf die spezifischen Qualitätseigenschaften derselben, zudem hat es mit der Verwaltung bei der Verkaufsförderung der Produkte zusammenzuarbeiten.

c) Es hat über das Prestige der Qualitätsweine b.A. und die Einhaltung der für das geschützte Produkt erlassenen Verordnung zu wachen, wobei es gegebenenfalls einen jeglichen festgestellten Nutzungsmissbrauch bei den Verwaltungsorganen und Gerichtsbehörden, die für die Angelegenheit zuständig sind, anzeigen kann, zudem hat es alle mutmaßlichen Verstöße gegen die Weinbauvorschriften bei derjenigen Behörde anzuzeigen, die in jedem Falle zuständig ist, einschließlich in Bezug auf die Vorschriften für die Qualitätsweine b.A. selbst.

d) Es hat im Rahmen der Verordnung und gemäß den Kriterien zur Verteidigung und Verbesserung der Qualität sowie innerhalb der von dieser Verordnung festgesetzten Limits, die Erträge, maximalen Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsgrenzen bei Genehmigung, die Art und Weise und Bedingungen der Bewässerung oder jegliche sonstigen Aspekte in Bezug auf die jährliche Konjunktur festzulegen, die Einfluss auf diese Prozesse haben könnten.

e) Es hat jedes Wirtschafts- oder Erntejahr auszuwerten und innerhalb seiner Zuständigkeiten die Anforderungen festzulegen, die die Weinetiketten zu erfüllen haben.

f) Es hat die in der vorliegenden Verordnung genau definierten Register zu führen.

g) Es hat die Statistiken über Produktion, Verarbeitung und Vermarktung der geschützten Produkte auszuarbeiten, welche zur geschäftsinternen Nutzung, zur Verbreitung und zur allgemeinen Bekanntgabe dienen.

h) Es hat die Beiträge und vorgeschriebenen Gebühren zu verwalten, die in der Verordnung für die Qualitätsweine b. A. zur Finanzierung des Verwaltungsorgans festgelegt sind.

i) Es hat die Mindestanforderungen in Bezug auf die Kontrolle und Überwachung vorzuschlagen, denen sich jeder eingetragene Betreiber der durch die Bezeichnung Qualitätsweine b. A. geschützten Weine bei jeder einzelnen Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsphase zu unterwerfen hat, sowie ggf. die Mindestanforderungen in Bezug auf die Kontrolle der anfänglichen Genehmigung und zur Beibehaltung der Bescheinigung.

j) Es hat mit den für Weinbauangelegenheiten zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, besonders bei der Führung und Pflege der offiziellen öffentlichen Weinbauregister, das gleiche gilt für die Kontroll- und Überwachungsorgane.

k) Es hat auf Antrag und nach vorherigem verbindlichen Bericht durch das Überwachungsorgan oder der Überwachungseinrichtung die Ursprungszertifikate auszustellen, sowohl der Weine, die unter dem jeweiligen Schutzniveau stehen, als auch der Trauben oder Zwischenprodukte, die in Übereinstimmung mit den Spezifikationen zur Herstellung der besagten Weine als geeignet betrachtet werden.

l) Es hat nach vorherigem verbindlichen Bericht des Überwachungsorgans oder der Überwachungseinrichtung denjenigen Weinen das Nutzungsrecht der Bescheinigung zu entziehen, die in Übereinstimmung mit dem gewählten Überwachungssystem gegen die Anforderungen der Spezifikationen verstoßen.

Als Überwachungsorgan

Es hat alle in Artikel 27.4 des Gesetzes 24/2003 vom 10. Juli vorgesehenen Anforderungen zu erfüllen, wie z.B. unter anderen:

a) Es hat gemäß den Bestimmungen seiner Verordnung ein Zertifizierungsverfahren für die Qualitätsweine b. A zu erlassen, einschließlich einer Überwachung der Rohstoffproduktion, der Produktherstellung und des fertigen Produkts.

b) Es hat die anwendbaren Preise für jedes Produkt festzulegen, das der Kontrolle und Zertifizierung unterzogen wird, und zwar gemäß den von der zuständigen Behörde durch Vorschriften festgelegten Bedingungen.

c) Es hat die Unterlagen, Dokumente und Daten der vorgenommenen Kontrollen und ausgestellten Bescheinigungen aufzubewahren, damit sie auf Anfrage der zuständigen Behörde eingesehen werden können.

d) Es muss autorisiert worden sein oder die entsprechende Befähigung in Übereinstimmung mit der Vorschrift über «Allgemeine Anforderungen an Stellen, die Produktzertifizierungen betreiben» beantragt haben, diese Befähigung muss die Qualitätsweine b. A., Gegenstand der Prüfung und Zertifizierung, umfassen und mit einschließen.

e) Es hat den zuständigen Behörden und Verwaltungsorganen das Vorhandensein von Regelwidrigkeiten mitzuteilen, die im Verlaufe der Kontrollfunktionen festgestellt wurden.

f)Die Wahl der unabhängigen Kontrolleinrichtung kommt in jedem Falle dem Betreiber zu, der sich dieser Kontrolle zu unterziehen hat.
Der Betreiber hat das für Landwirtschaftsangelegenheiten zuständige Ministerium über die Wahl dieser Einrichtung in Kenntnis zu setzen und diesem vorher die Änderungen mitzuteilen, die dieser in Bezug auf die unabhängige Kontrolleinrichtung vorzunehmen beabsichtigt ist.

g) Hinsichtlich aller weiteren Angelegenheiten gilt die geltende Gesetzgebung.

ANZEIGEPFLICHT

Wenn das Verwaltungsorgan über einen mutmaßlichen Verstoß gegen die Weinbauvorschriften informiert oder in Kenntnis gesetzt wird, einschließlich im Hinblick auf die Bestimmungen für die Qualitätsweine b. A., muss es einen solchen Umstand bei der Behörde anzeigen, die in jedem einzelnen Fall für die Angelegenheit zuständig ist.